Welche Futterart ist die Richtige für meinen Hund?

Hundefutter Trockenfutter Hund Knochen

Hundefutter Trockenfutter Hund Knochen

Die Auswahl des geeigneten Futters für Ihren Hund kann Sie viel Zeit kosten. Die Angebotsvielfalt im Handel ist unüberschaubar. Stellen Sie sich zunächst diese grundlegende Frage:

Soll mein Hund Trockenfutter, Nassfutter oder Mischfutter erhalten oder barfe ich?

Die Futterauswahl hängt von verschiedenen Faktoren ab. Keiner der Wege ist allheilbringend, jede Form hat sowohl Vor- als auch Nachteile.

Die angebotenen Trocken- und Nassfutter-Sorten sind in der Regel Alleinfuttermittel. Das bedeutet, dass Ihr Hund ausreichend Nährstoffe erhält, wenn Sie ihm ausschließlich dieses eine Futter präsentieren. Beides gibt es in vielen Varianten, mit unterschiedlichen Fleischsorten oder mit und ohne Getreide.

 


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Hundefutter – Was sollte drin sein und was nicht?

Es gibt fast so viele Hundefuttersorten, wie es Rassen gibt. Doch welches Futter ist wirklich gesund? Und welches sparen sie sich besser?

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Trockenfutter

Das ist getrocknetes und in Pelletform gepresstes Futter. Es hat einen niedrigen Wasseranteil, der zwischen 3% und 12% liegt. Trockenfutter enthält mehr Energie als eine vergleichbare Menge Nassfutter. Die Portionen fallen kleiner aus. Trockenfutter ist leicht zu lagern, lange haltbar und günstig. Der Futterplatz bleibt sauber. Außerdem können Sie das Trockenfutter wunderbar als Trainingsleckerli nutzen. Es ist wenig geruchsintensiv.

 

Nassfutter ist in Dosen erhältlich und hat durch den hohen Wassergehalt von durchschnittlich 70% ein hohes Eigengewicht. Die Portionsgrößen einer Mahlzeit sind umfangreicher als bei Trockenfutter. Durch das Wasser deckt Nassfutter einen gesunden Anteil der täglichen Trinkmenge ab. Viele Hunde bevorzugen es. Kleinere Hunde haben mit Trockenfutter aufgrund der Größe ihres Gebisses häufiger Probleme. Nassfutter ist nicht so lange haltbar wie Trockenfutter.

Mischfutter

Bei dieser Form geben Sie Ihrem Hund morgens Trockenfutter und abends Nassfutter (oder andersherum). Die Vielfalt ist größer und abwechslungsreicher für den Hund. Er ist an beide Futtersorten gewöhnt, was im Urlaubs- oder Krankheitsfall vorteilhaft ist.

Barfen / selbst kochen / Frischfleischfütterung

Kritische Hundehalter möchten das Futter ihres Hundes eigenhändig bestimmen. Bei dieser Fütterungsform stellen Sie die Zutaten jeder Mahlzeit individuell zusammen. Diese bestehen aus rohem Fleisch, Knochen und gedünstetem Gemüse. Der Vorteil liegt in der völligen Kontrolle und dem Fehlen von Konservierungsstoffen, unappetitlichen tierischen Nebenprodukten und Füllstoffen. Nachteilig ist der deutlich höhere Zeitaufwand durch das Zubereiten. Zudem ist es immens wichtig, sich detailliert mit dem Bedarf des Hundes auseinander zu setzen, um Mangelsymptome zu vermeiden.

Die Wahl der „richtigen“ Futterform liegt bei Ihnen. Die Balance der Familie, die Kosten, die Zeit, die Belastung, das Alter, die Gesundheit und die Rasse des Hundes haben Einfluss auf die Entscheidung. Ist diese gefallen, geht es an die Suche eines qualitativ hochwertigen Futters und des Geschmacks, den Ihr Hund liebt.