Trocken- und Nassfutter: Pro und Contra

Filed in Allgemein by on 7. Dezember 2017 • views: 91
Trocken- und Nassfutter: Pro und Contra

Trocken- und Nassfutter: Pro und Contra

Trocken- und Nassfutter: Pro und Contra

Trocken- und Nassfutter: Pro und Contra

Trocken- und Nassfutter: Die Pro und Contra Punkte beider Futterarten

Als Hundehalter möchten wir unseren geliebten Haustieren ein artgerechtes Futter bieten, das sämtliche Bedürfnisse, die unser Tier besitzt, erfüllt. Um unseren Hunden die bestmögliche Versorgung zu bieten, ist es wichtig ein hochwertiges Futter zu wählen, das eine ideale Mischung aus Proteinen (sprich Eiweiß), Kohlenhydraten, genügend Vitaminen, natürlichen Fetten und Spurenelementen enthält und dabei möglichst auf unverträgliche Nebenerzeugnisse, Konservierungs- und Aromastoffen verzichtet. Zusätzlich stehen wir als Hundebesitzer noch vor der wichtigen Entscheidung, ob wir Trocken- oder doch besser Nassfutter unserem Hund geben soll. Um die Entscheidung zwischen den beiden Fütterungsarten zu erleichtern, stellen wir Ihnen im Folgenden die einzelnen Vor- und Nachteile bei Trocken- bzw. Nassfutter vor.

Die Vorteile von Nassfutter

Die meisten im Handel angebotenen Nassfuttersorten haben gegenüber dem Trockenfutter gleich mehrere Vorteile. Beginnen wir mit den auffälligsten Vorteilen.
Unsere vierbeinigen Freunde lieben das Futter aus der Dose. Kaum ein Hund würde eine ihm dargebotene Mahlzeit bestehend aus Nassfutter ablehnen, während eine Portion Trockenfutter durchaus auch länger im Napf liegen bleibt. Dies liegt an der Konsistenz des Futters. Nassfutter hat eine ähnliche Konsistenz wie die natürliche Nahrung des Hundes und seiner Vorfahren. Zudem hat Nassfutter für den Hund einen schmackhafteren Duft. Zumal wenn die Inhaltsstoffe aus hochwertigen Lebensmitteln stammen.

Bessere Verträglichkeit bei gesundheitlichen Problemen und im Alter

Gerade bei älteren Hunden und Hunden mit einer Krankheit raten die meisten Tierärzte zu einem hochwertigen Nassfutter, da der Wasseranteil bei Nassfutter bei ca. 70% liegt. Dies deckt zum Großteil den Wasserbedarf des Hundes, und unterstützt eine geregelte Verdauung. Tiere, die an einer Krankheit leiden trinken leider viel zu oft zu wenig Wasser, damit diese Tiere nicht dehydrieren, ist Nassfutter die beste Versorgungsmöglichkeit.

Ein weiterer Vorteil bei Nassfutter ist, das Hunde schneller ein Sättigungsgefühl entwickeln. Dies ist vor allem positiv für Hunde, die an Übergewicht leiden und Abnehmen müssen. Der Hund darf bei Nassfutter zudem eine deutlich höhere Masse pro Mahlzeit zu sich nehmen als bei Trockenfutter und hat daher kein allzu großes Hungergefühl, wenn die Portionen aufgrund von Diät gekürzt werden.

Bei einem guten Nassfutterhersteller ist in der Dose meist auch ein höherer Fleischanteil im Futter als bei vielen konkurrierenden Trockenfuttersorten, auch wenn viele Trockenfutteranbieter diesbezüglich mittlerweile auf mehr Fleisch im Futter setzen. Aber allgemein wird die Qualität bei hochwertigen Herstellern immer besser, sowohl beim Trocken- als auch beim Nassfutter.

Die Nachteile des Nassfutters

Den ersten Nachteil, den wir gefunden haben, entspringt direkt aus einem der Vorteile des Nassfutters, nämlich der hohe Wasseranteil. Durch diesen hohen Wasseranteil sinkt die Haltbarkeit des Futters. Wenn eine Nassfutterdose einmal geöffnet wurde, ist sie nur wenige Tage im Kühlschrank haltbar. Es besteht das Risiko, dass sich im Futter Bakterien und Pilze bilden, die mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Daher ist es sehr wichtig, das Nassfutter immer im Kühlschrank zu lagern und schnell aufzubrauchen. Sie sollten auch bei der Wahl des Nassfutters darauf achten, dass der Hersteller, um die Haltbarkeit des Futters zu erhöhen keine künstlichen Konservierungsstoffe, Zucker oder Feuchthaltesubstanzen eingesetzt hat, den dies schadet der Qualität des Futters und der Gesundheit Ihres Hundes.

Die Konsistenz des Futters ermöglicht es zwar Hunden mit Zahnproblemen das Futter leichter aufzunehmen, doch durch die geringe Kauaktivität und damit verbunden dem geringen Zahnabrieb gibt es ein erhöhtes Risiko für Zahnstein. Welches durch die Zugabe von Kauartikeln jedoch ausgeglichen werden kann.

Ein weiterer Nachteil bei Nassfutter ist, das Hersteller mit minderer Qualität sehr leicht mithilfe von Aromastoffen ihr Futter für Hunde schmackhaft machen können. Diesen Nachteil können Sie als Hundehalter jedoch leicht umgehen, indem Sie auf hochwertige Herstellung achten und die Inhaltsstoffe des Hundefutters kontrollieren.

Die Vorteile von Trockenfutter

Trockenfutter bietet in erster Linie Vorteile für uns Halter. Die Säcke mit dem Trockenfutter sind leichter zu Lagern als Dosen und auch für unterwegs und als Leckerlis eignet sich Trockenfutter besser. Zumal durch die geringe Feuchte des Futters (ca. 10%) ist Trockenfutter lange haltbar, meist bis zu 12 Monate. Zudem wird die Haltbarkeit des Futters durch natürliche Antioxidationsmittel gewährleistet, die den Hund mit zusätzlichen Vitaminen versorgen.

Besonders vorteilhaft ist sicherlich die gute Portionierung des Futters durch Messbecher. Die einzelnen Brocken müssen vom Hund gekaut werden und fördern somit den natürlichen Abrieb an den Zähnen, der Zahnstein vorbeugt. Zudem geht die Bakterienbildung innerhalb eines Trockenfuttersackes gegen null, was eine lange Lagerung unbedenklich macht.

Die Nachteile von Trockenfutter

Durch die geringe Feuchte im Futter hat Ihr Hund einen erhöhten Bedarf an Wasser, es ist unbedingt notwendig sicherzugehen das Ihr Hund ausreichend trinkt, ansonsten können die inneren Organe Ihres Hundes zu Schaden kommen. Ein sehr großer Nachteil von Trockenfutter ist zudem, das viele Sorten Getreide oder andere pflanzliche Nebenerzeugnisse enthalten, die für Ihren Hund unverdaulich sind und oft zu Unverträglichkeiten und Allergien führen. Dazu kommt die große Erhitzung damit es in einem Extruder verarbeitet werden kann.

Die meisten Hunde bevorzugen Nassfutter, Trockenfutter wird vom Hund ebenfalls angenommen, doch oft nicht mit der gleichen Begeisterung. Unseren Hunden schmeckt das saftige Nassfutter einfach besser.

Fazit

Trockenfutter ist vor allem für den Halter bequemer, unsere Hunde würden jedoch lieber auf Nassfutter zurückgreifen was der natürlichen Ernährung näher kommt. Unabhängig davon ist es vor allem wichtig ein hochwertiges Futter auszuwählen, das die Bedürfnisse des Hundes abdeckt.

Trockenfutter Vs Nassfutter Hund

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