Demenz beim Hund und was du tun kannst!

Filed in Allgemein by on 13. August 2019 • views: 510

Lesezeit: 13 Minute(n)

Hilfe mein Hund scheint dement zu sein - Das kannst du tun!
Hilfe mein Hund scheint dement zu sein – Das kannst du tun!

Die ganze Nacht ist Lupo durch die Wohnung gewandert. Ständig hörte man seine Krallen über den Boden ticken. Dann war endlich Ruhe und ich dachte das er sich endlich hingelegt hat und schläft. Als ich aufstand um nach ihm zu sehen, stand er regungslos im Flur und starrte ins Dunkel. Da stand er mit Sicherheit schon 10 oder vielleicht sogar 20 Minuten.Ich versuchte ihn in sein Körbchen zu bringen. Er legte sich auch hin und blieb zum Glück auch liegen. Immerhin war es mittlerweile die achte Nacht in der er das machte. Ich legte mich auch wieder hin und schlief ein. Irgendwann wurde ich wach, weil ich den warmen Atem meines Hundes im Gesicht spürte. Das stand er nun. Vor meinem Bett. Au man er muss raus. Also stand ich auf, wir gingen nach draussen und er sollte sein Geschäft machen. Tja. Da standen wir beide nun beide im Dunkeln und schauten uns die Nacht an. Mehr aber auch nicht. Er musste nicht. Und ich wusste, es muss sich was ändern. Nur was? Was hat Lupo?
Dieses Szenario oder ähnliche erleben immer mehr Hundebesitzer die mit einem Hund mit Demenz leben. Auch Hunde können dement werden und in die Welt der Vergesslichkeit und Orientierungslosigkeit abtauchen.

Woran erkenne ich eine Demenz beim Hund

Die Kognitive Dysfunktion ist die senile Demenz, welche einen kognitiven Verfall der Gehirnleistung darstellt. Sie tritt bei Hunden im mittleren und höheren Alter auf und muss zur eindeutigen Klassifizierung eine andauernde identifizierbare Beeinträchtigung von mindestens einem Monat besser noch zwei Monaten aufweisen. Auffallende Verhaltensweisen sind ein insgesamt verwirrter Eindruck, keine Reaktion auf das Rufen seines Namens oder Gesten und Kommandos die er einmal erlernt hat. Er steht vor seinem Fress- oder Wassernapf, obwohl er gerade erst gefressen oder getrunken hat. Manchmal bleibt er einfach hinter Möbeln und in Ecken stehen und findet einfach nicht mehr den Weg daraus. Und ein leidiges Thema ist die Unsauberkeit die den Krankheitsverlauf begleitet. Das Urinieren und Koten im Haus. Der Hund vergisst einfach wo er ist und das er es gelernt hat, sein Geschäft draußen zu machen. Es handelt sich hier um die grundlegenden Verhaltensmuster. Derer sind noch mehr und von Hund zu Hund auch unterschiedlich.

Verhaltensauffälligkeiten und Fehlverhalten

Dem dementen Hund entfallen die einmal erlernten Kommandos. Somit hat man des öfteren zu Anfang das Gefühl das er sich einer Anordnung verweigert. Es kann auch vorkommen, das er unsicher wird und das in seinem Verhalten mit Rückzug, Knurren, nicht mehr anfassen lassen und eventuellem Schnappen zeigt. Auch hier sind es erste Anzeichen die aber immer in Verbindung mit anderen Verhaltensmustern in Zusammenhang stehen. Gehen Sie hier vorsichtig und ohne Druck auf den Hund ein und nehmen sie ihn aus für ihn unangenehmen Situationen heraus. Der demente Hund benötigt Sicherheit, Routinen, gewohnte Umgebungen und Menschen. Auch olfaktorische Geruchswahrnehmungen sind gut für sein Wohlbefinden. T-shirts oder Decken mit dem Geruch der Bezugspersonen an Orte legen, an denen er ruhen kann. 

Ernährung und Behandlung von dementen Hunden

Die Ernährung des dementen Hundes sollte vitaminreich gestaltet werden. Der nachlassenden Gehirnleistung wird mit B-Vitaminen begegnet. B1, B6 und B12 gepaart mit leicht verdaulichen Proteinen und Gemüse. Leicht verdauliche Proteine sind helles Muskelfleisch vom Huhn oder Fisch. Das Futter mit hochwertigen, ungesättigten Fettsäuren aus Ölen wie Hanföl oder Lachsöl versehen. Zudem mässige Kohlenhydrate wie zum Beispiel, Reis oder die Süsskartoffel verwenden. 

Ein Hund bei dem eine Demenz vermutet wird, sollte zudem immer einem Tierarzt vorgestellt werden. Hier wird die stärke der Demenz ermittelt und eventuell ein Präparat verabreicht, welche es dem Hund einfacher machen, seinen stressigen Alltag zu bestehen. Alt werden kann er damit, sehr alt!

Mit artgerechter Fütterung der Demenz vorbeugen

Ein gesund ernährter Hund bekommt alle Nährstoffe die er zur Aufrechterhaltung seiner Gehirnleistung benötigt. Und das schon am besten vom Welpenalter an. Selbstverständlich gilt das auch für Hunde die schon älter sind. Die beste Erfahrung habe ich persönlich mit Nassfutter mit frischem Fleisch in Lebensmittelqualität und frischen Zutaten gemacht. Meine langjährige Empfehlung, mit der ich auch sehr gute Erfolge in der Behandlung von Demenzhunden und auch ADS Hunden habe, ist die Fütterung mit den Produkten von ANIfit.

Angefangen mit Gockel‘s Duett. Es ist ein sehr leichtes und hypoallergenes Gericht, das besonders für Hunde mit Allergien und Verdauungsstörungen geeignet ist, gepaart mit Powerdarm ( Stress, Ernährung und weitere Faktoren können sich negativ auf die Darmflora auswirken. Power-Darm enthält ein intensives Bündel an natürlichen Stoffen zur Stärkung der Darmflora). Jetzt könntest du im ersten Moment denken, halt Stopp. Wieso Allergien und Verdauungsstörung. Damit hat mein Hund keine Problem. Demenz beginnt im Darm. Ist der Darm nicht in Ordnung, wirkt sich das auch immer direkt über das zentrale Nervensystem auf die Gehirnleistung auswirkt.

Die Produkte die ich oben beschreibe, setzte ich persönlich erfolgreich bei Hunden mit Demenz und ADS Symptomatik ein. Ich empfehle dir diese beiden Produkte zu verwenden. Bei Interesse verwendest du einfach den Code: DEMENZ10 bei deinem Einkauf und erhälst 10% Nachlass auf deinen Erstkauf.

93,2 % Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (100 % Huhn), 5,8 % Gemüse (98 % Kartoffel, 2 % Knoblauch), 0,5 % Fructo-Oligosaccharide, 0,4 % Mineralstoffe, 0,1 % Dill

Analytische Bestandteile:
8,7 % Rohprotein, 6,8 % Rohöle und -fette, 0,3 % Rohfaser, 1,9 % Rohasche, 79,1 % Feuchtigkeit, 0,32 % Calcium, 0,22 % Phosphor, 0,15 % Natrium, 2,4 mg/kg Kupfer, 22 mg/kg Zink, 3 mg/kg Mangan

Verwendete Fleischzutaten:
Hühnermuskelfleisch, Hühnerleber

Power-Darm fördert die Vermehrung der günstigen Darmbakterien (Bifidobakterien, Lactobacillen) und trägt so zur Stärkung der so genannten „Barriere“-Darmflora bei.

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