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Tierhalter aufgepasst! Nahrungsmittelallergien können auch deinen Hund und deine Katzen betreffen

Filed in Allgemein by on 3. April 2020 • views: 621

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Liebst du deine Fellknäuel und möchtest sicherstellen, dass es in Bezug auf Ernährung und Hygiene die bestmögliche Pflege und das beste Futter erhält? In diesem Fall musst du beachten, dass Lebensmittelallergien laut einer aktuellen Studie möglicherweise nicht nur auf den Menschen beschränkt sind, sondern auch bei anderen Säugetieren wie Hunden, Katzen und Pferden auftreten.

Als weiser Tierhalter ist es immer wichtig zu wissen, wann du besonders darauf zu achten hast, was du deinem Tier fütterst. Nach den neusten Studienergebnissen leiden Haustiere sowohl an Laktoseintoleranz als auch an schweren Milcheiweißallergien. Bestimmte Säugetiere haben auch allergische Tendenzen zu Proteinen in Weizen, Soja, Erdnüssen, Baumnüssen, Fisch, Eiern und Fleisch gezeigt. Bei Hunden, Katzen oder Pferden wirken sich die Nebenwirkungen meist auf die Haut aus, gefolgt vom Magen-Darm-Trakt. Sehr selten gibt es auch Fälle von Asthma oder schweren Schockreaktionen.

Die Hauptautorin der Studie „Isabella Pali-Scholl“ von der Veterinärmedizinischen Universität in Wien sagte: „Nicht nur Menschen, sondern im Grunde alle Säugetiere sind anfällig für Allergien, da ihr Immunsystem Immunglobulin E produzieren kann.“ Die Forscher sagten, da es keine genauen Kenntnisse darüber gibt, welcher Mechanismus diese Reaktionen bei Tieren auslöst, ist die Vermeidung von Allergenen das Beste, was Tiere tun können.

Die Forscher fügten hinzu, dass betroffene Tiere einer sogenannten Eliminationsdiät unterzogen werden sollten. Dieses Regime besteht darin, alle Proteinquellen aus der Ernährung eines Tieres zu entfernen.

„Während dieser Diagnosezeit wird das Tier mit hausgemachtem Futter oder Diätfutter gefüttert. Nur dann und wenn zuvor keine gefährlichen allergischen Reaktionen aufgetreten sind, kann“ normales „Futter schrittweise wieder eingeführt werden“, so Pali-Scholl empfohlen.

Dieses diagnostische Verfahren ermöglicht es den Forschern zufolge, die allergenfreie Ernährung auf die jeweilige Nahrungsmittelunverträglichkeit umzustellen und unnötige Einschränkungen zu vermeiden.

In den meisten Fällen reicht bei einer Futtermittelallergie die einfach Umstellung auf ein anderes Futter nicht aus. Zu 80 Prozent ist die Futtermittelunverträglichkeit und eine Allergie auf ein kaputtes Immunsystem und eine Dysbiose, also eine Fehlbesiedlung der Darmflora zurückzuführen. Da empfehle ich in der Ernährungsberatung ein Telefonat mit mir und eine ausführliche Anamnese. Diese kann online und telefonisch durchgeführt werden, inkl. der Begutachtung vorhandener Befundung.

Vereinbart einfach einen Termin mit mir und wir gehen alles Schrittweise durch.

Digestive system of the dog medical veterinary vector illustration

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